Donnerstag, 26. Juni 2014

In the After - Demitria Lunetta [Rezension]

Bildquelle
Verlag: HarperTeen 
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
ISBN: 978-0062105455
Sprache: Englisch
Preis: 13,10 Euro
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Als SIE auftauchen, ändert sich Amys Leben auf einen Schlag. Plötzlich ist sie allein und muss ums Überleben kämpfen. Ihre Eltern verschwunden - wie fast die kompletten Menschen in der Stadt. Wer IHNEN in die Fänge gerät, ist verloren. Amy gehört zu den wenigen Menschen, die es geschafft haben, sich an die neuen Beschaffenheiten anzupassen. Mache keine Geräusche und verlasse das Haus nur bei Nacht, nur dann hast du eine Chance. Bei einem ihrer nächtlichen Ausflüge findet sie Baby, ein junges Mädchen, das nicht sprechen kann. Gemeinsam stehen sie die kommenden Jahre durch, bis sie eines Tages fast vor dem sicheren Aus stehen. Doch wie durch ein Wunder werden beide gerettet und finden sich nun in New Hope wieder ... aber gibt es dort wirklich Hoffnung für die Überlebenden?


Demitria Lunettas Endzeit-Roman hat mir überraschen gut gefallen. Gerade damit begonnen und schon war es auch schon wieder vorbei. Dabei ist Konzept überhaupt nicht neu, die Handlung wird aber größtenteils wahnsinnig spannend erzählt und der kleine Anteil Science-Fiction hat super gepasst! 

Ich muss zugeben, dass in diesem Auftakt der Leser noch vieles einfach so hinnehmen muss. Genau wie Amy, bekommen wir nur Stück für Stück mit, was plötzlich über die Welt hineingebrochen ist. Das hat mich, um ehrlich zu sein, fast gar nicht gestört. Mich hat das Adrenalin gepackt und ich war von dem hohen Spannungslevel begeistert und konnte das Buch nur schwer beiseite legen. Die Wesen/Aliens, die plötzlich da waren, werden anfänglich nur am Rande thematisiert. Sie sind einfach da und zudem saugefährlich. Ich empfand es als sehr erfrischend, dass diese vor allem tagaktiv sind. 

Amy ist als Protagonistin gut gelungen. Sie ist eine Heldin, die intelligent ist, sich schnell anpassen konnte und einen starken Überlebenswillen zeigt. Mir war sie äußerst sympathisch. Als dann Baby ins Spiel kommt, ein kleines Mädchen, das überhaupt nicht sprechen kann, hat die Autorin Ruhe in die Geschichte gebracht und das meine ich wortwörtlich. Da Lärm die Wesen anlockt, musste sich Amy schon immer sehr leise verhalten. Da sie aber immer alleine war, hat man eben nur ihren inneren Dialog gehört. Jetzt, zusammen mit der stummen Baby, haben beide eine Art Zeichensprache entwickelt, um miteinander kommunizieren zu können. Ich fand es fantastisch, wie sie sich angepasst und zurechtgefunden haben. Die Verbindung untereinander ist sehr tief und ich mochte die Vertrautheit der beiden sehr gerne.

Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich auch genau damit. Es gibt hauptsächlich nur die Zwei und die draußen lauernden Wesen. Der gefährliche Alltag ist das Präsente in der Geschichte. Die zweite Hälfte beginnt mit der Rettung und der Ansiedlung in New Hope. Hier hatte ich zeitweise einen kleinen Hänger, weil diese Eingewöhnungsphase eben nicht zu spektakulär abläuft. Amy ist verunsichert und kann dem Frieden noch nicht so recht glauben. Natürlich entwickelt sich auch eine kleine Liebesgeschichte, aber die zeigt sich dezent am Rande. Im weiteren Verlauf kann die Autorin aber immer weitere Knüller zünden und der Leser bekommt häppchenweise Antworten zugeworfen. Dennoch bleibt genug offen, um total neugierig auf die Fortsetzung zu sein. "In the End" erscheint ja zum Glück ganz bald!



Mit "In the After" ist Demitria Lunetta ein überraschend guter Endzeit-Roman gelungen. Auch wenn die Idee nicht unbedingt neu ist, so überzeugt die Geschichte vor allem durch eine spannende Handlung. Besonders von der ersten Hälfte konnte ich mich nur schwer lösen. Mit Beginn des zweiten Teils hatte ich so meine kleinen Probleme, mich konnte die Autorin aber mit dem weiteren Verlauf der Handlung sehr zufrieden stellen! 

Ich vergebe

8/10 
Punkten


1 Kommentar:

  1. Sehr schöne Rezi mein liebster Janni, die absolut neugierig auf das Buch macht :)

    Wann das in Deutschland erscheint, weißt du wahrscheinlich nicht oder?

    Küsschen, Ally

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lauft mir nach ...