Mittwoch, 17. Dezember 2014

A Thousand Pieces of you - Der Ozean am Ende der Straße - In deinen Augen [Three in One]



Ich muss jetzt nicht unbedingt jedes Buch rezensieren, aber manchmal will man dann doch ein, zwei Worte über das Werk sagen. Für eine komplette Rezension fehlt mir dann aber oft die Zeit und gelegentlich auch die Lust und manchmal gibt es eben einfach nicht so viel, was man erzählen könnte! :P :D
Daher werde ich immer mal wieder ein paar Kurzmeinungen verfassen. :)

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Darum geht's:

Marguerite Caine's physicist parents are known for their groundbreaking achievements. Their most astonishing invention, called the Firebird, allows users to jump into multiple universes—and promises to revolutionize science forever. But then Marguerite's father is murdered, and the killer—her parent's handsome, enigmatic assistant Paul—escapes into another dimension before the law can touch him.Marguerite refuses to let the man who destroyed her family go free. So she races after Paul through different universes, always leaping into another version of herself. But she also meets alternate versions of the people she knows—including Paul, whose life entangles with hers in increasingly familiar ways. Before long she begins to question Paul's guilt—as well as her own heart. And soon she discovers the truth behind her father's death is far more sinister than she expected. Text -und Bildquelle
Meine Gedanken:

Bei „A Thousand Pieces of you“ musste ich gar nicht lange überlegen, ob ich es haben will. Neben dem interessant klingenden Klappentext war es vor allem das gigantisch gut aussehende Cover, das mich zum Kauf verleitet hat. Dahinter verbirgt sich aber so gar nicht die Geschichte, die ich mir erhofft hatte. Dabei war ich zu Beginn noch guter Dinge, weil mir direkt der Schreibstil der Autorin positiv aufgefallen ist, aber damit endet auch schon mein Lob. Weder Story, noch Charaktere konnten mich überzeugen.  Während ich die Idee anfänglich noch super interessant fand, konnte mich das erhoffte „catch me if you can“ durch die verschiedenen Parallel-Universen einfach nicht packen und daran ist vor allem Protagonistin Marguerite schuld. Ihr Vater, der den „Firebird“ erfunden hat – ein Gerät, mit dem man in die verschiedenen Universen „springen“ kann – wird ermordet und sein Assistent Paul wird angeklagt, das Verbrechen begangen zu haben. Dieser verschwindet daraufhin spurlos mit dem "Firebird". Marguerite und ihr bester Freund machen sich direkt auf die Suche, und als sie Paul dann gefunden haben, macht es BOOM und Marguerite ist verliebt. Paul sieht ja auch super fantastisch aus, und als er ihr erklärt, dass er ihren Vater nicht umgebracht hat, glaubt sie ihm natürlich sofort. Warum auch nicht? Das komplette Drama davor ist sofort vergessen und vergeben. Ab diesem Moment war Marguerite für mich nur noch dämlich, dämlich und dämlich. Selten habe ich eine so stumpfe Protagonistin erlebt. Der Rest der Geschichte ist ziemlich vorhersehbar und langweilig und ich musste mich regelrecht zwingen, das Buch nicht abzubrechen.

3/10
Punkten
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Darum geht's:
Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Text -und Bildquelle
Meine Gedanken:

Der Ozean am Ende der Straße“ ist auch wieder eines dieser Bücher, das mich gleich angesprochen hat – äußerlich und inhaltlich. Ich muss aber gestehen, dass mir die Erzählstimme ein bisschen zu kindlich war, was jetzt ganz blöd klingt, weil den Großteil der Handlung eben ein Kind erzählt. Was ich aber damit meine ist, dass ich niemals so genau wusste, ob das Buch jetzt wirklich so „magisch“ daherkommt oder ob die Fantasie des Kindes eine große Rolle spielt. Ich hatte nämlich anfänglich eine „reale“ Geschichte erwartet, war dann aber doch überrascht, als plötzlich eben diese mysteriösen/magischen Dinge passieren. Der Stil des Autors hat mir wahnsinnig gut gefallen und besonders das Ende konnte mich richtig packen – dadurch, dass ich immer mal wieder einfach nicht wusste, wie ich das Geschehen einstufen sollte, waren mir die Gefühle gelegentlich einfach zu neutral gegenüber der Geschichte. Nichtsdestotrotz lässt sich das Buch sehr schön lesen und die Charaktere waren mir sympathisch. 

7/10
Punkten
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Darum geht's:
Der Frühling kehrt zurück nach Mercy Falls und mit dem Winter streifen die Wölfe ihre Pelze ab. Sam, nun fest in seiner menschlichen Haut verankert, hat die vergangenen Monate nur auf diesen Moment gewartet: Grace‘ Rückkehr aus dem Wald. Doch ihr Glück währt kurz. Als man ein Mädchen findet, das von Wölfen getötet wurde, verfällt Mercy Falls in Hysterie. Auf einer Treibjagd sollen die Wölfe ein für alle Mal ausgerottet werden. Nun ist es an Sam, sein Rudel – seine Familie – zu retten. Zusammen mit Grace, Cole und Isabel fasst er einen verzweifelten Plan: Sie wollen die Wölfe umsiedeln, in ein Waldgebiet weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Sam weiß, dass er dafür einen hohen Preis zahlen wird. Denn damit das Rudel ihm folgt, muss er seine menschliche Gestalt aufgeben. Text -und Bildquelle
Meine Gedanken:

Der Abschluss der Trilogie ist wahrscheinlich mein Lieblingsbuch der Reihe. Für mich passt die Trilogie einfach unheimlich gut in die Winterzeit, daher habe ich auch jetzt Lust verspürt, das Finale zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn ich den Start in die Bücher immer ein wenig zu ruhig finde, steigert sich der Lesesog mit der Seitenzahl. Sam und Grace sind ein tolles Pärchen, aber meine heimlichen Favoriten bleiben Cole und Isabel, die hier im Abschluss noch einmal mehr Platz bekommen haben. Stiefvaters Stil ist wieder wunderbar, mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Auch in Sachen Spannung steigert sich das Buch von Kapitel zu Kapitel und ich bin am Ende atemlos durch die Seiten gerast, weil sich die Ereignisse überschlagen haben. Ansonsten ist die Reihe aber eher sehr ruhig, aber das meine ich nicht unbedingt negativ. Es geht eben viel über Gefühle und das bringt die Autorin wunderbar zum Ausdruck, ohne dabei in den "unschönen" Kitsch zu rutschen. "In deinen Augen" habe ich sehr gerne gelesen und ich habe wieder einmal den Beweis erhalten, dass ich Romane von Maggie Stiefvater nicht doof finden kann! :)

8/10
Punkten

Kommentare:

  1. Hallöchen,
    Mensch das hätte ich jetzt gar nicht gedacht, das Cover ist einfach zu unglaublich schön, dass ich sofort zu dem Buch greifen würde "a thousand pieces of you".. wahrscheinlich ist genau das auch der Plan. :o ganz schön frech.
    "Der Ozean am Ende der Straße" hat mich schon öfter gereizt, bin aber irgendwie noch nicht dazu gekommen es zu lesen.

    Liebst, Lotta

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  2. Lotta xDD
    Ja, das wäre dann ganz schön ausgefuchst ;)
    Der Ozean würde dir sicher gefallen. Sieht aus, wie ein Lotta-Buch! :D
    LG Jan

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  3. Schade, dass "A Thousand.." so ein Reinfall ist >.< Ich muss zugeben, dass ich auch eine Cover-Käuferin bin und das hat mich total angesprochen :/ Bei dem dritten Mercy-Falls Band muss ich dir zustimmen. Isabelle und Cole waren auch meine heimlichen Lieblinge. Ich freu mich schon total auf Schimmert die Ncht. Das kommtja schon bald raus *_*
    Liebe Grüße :)

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    1. Also ich habe "a thousand..." verschlingen müssen klar geht dir die Protagonistin an einem gewissen Punkt am Arsch aber es gab stellen die mich einfach packten und in den nächsten 2 Bändern wieder. Stumpfer Charakter ja aber wenn man dem hinweg sieht oder es mit Humor nimmt hat es potential.

      Lg

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  4. ich bin ja froh, dass ich mal ne Meinung zu "Thousand Pieces" habe, weil nee...schööön und schöööön und nein, danke xD Aber najaaa, Clauda Grays andere Bücher waren ja auch keine Überflieger :D

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  5. Dabei wurde ich sogar schon ausdrücklich von ihr gewarnt, Tanja! xD
    Aber Versuch macht klug! :D

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  6. Lieben Dank für deinen Eindruck zu "A Thousand Pieces of You". Ich hatte das Buch auch schon auf dem Schirm, dann aber wegen verschiedener Rezensionen wieder davon Abstand genommen. Deine Meinung bestätigt mich darin, das Buch brauche ich nicht mehr lesen.

    Das Buch von Neil Gaiman subt noch, vielleicht lese ich es um Weihnachten rum, würde ja zeitlich passen ;D

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  7. Es ist wirklich schade, dass A Thousand Pieces of You dir nicht gefallen hat! Die von dir genannten Punkte klingen absolut logisch und würden auch mich stören. Da das nicht die erste negative Rezi ist, werde ich es jetzt wohl doch nicht lesen. Ich bin gerade irgendwie echt froh, dass ich es doch nicht vorbestellt habe wie ursprünglich geplant... ;)

    Liebe Grüße
    Maura

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lauft mir nach ...