Freitag, 17. April 2015

Unendlich Wir - Amy Harmon [Rezension]


Verlag: Egmont INK
Taschenbuch: 416 Seiten
ISBN: 978-3863960803
Originaltitel: Infinity + One
Preis: 14,99 Euro
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Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte … und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er die junge Frau auf der Brücke in New York. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen … Text -und Bildquelle


"Unendlich Wir" ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Mich hatte "Vor uns das Leben" ein wenig enttäuscht zurückgelassen, aber ich wollte Amy Harmon gerne noch eine weitere Chance geben, weil ich finde, dass sie echt gut schreiben kann und außerdem klingen ihre Bücher einfach immer total toll, da kann ich sowieso schwer widerstehen.

Ich muss aber leider gestehen, dass mir auch ihr zweites Werk nicht richtig umhauen konnte. Ich mochte es schon mehr, als "Vor uns das Leben" und besonders die erste Hälfte habe ich echt gerne gelesen, aber im Großen und Ganzen fehlte mir immer das besondere Etwas und das ist so verdammt schade, weil ich den Stil der Autorin so gerne lese und ich Harmons Worte total bewundere und genieße.

Auch ihre beiden kreierten Protagonisten mochte ich auf Anhieb. In ihrem anderen Werk hatte ich ja Probleme mit den Charakteren, aber hier haben mir Bonnie und Finn gut gefallen und ich mochte das ganze Szenario und die Vergleiche zu Bonnie und Clyde und wie die Handlung um die beiden aufgebaut wurde. Die Autorin weiß aber auch, wie man authentische Charaktere schafft und die Handlung mit liebevollen kleinen Details versieht, die einfach wahnsinnig gut passen. 

Nichtsdestotrotz gab es besonders in der zweiten Hälfte so einige Momente, in denen mir die beiden einfach zu überzogen gewirkt haben - nicht unbedingt kitschig, aber zu unglaubwürdig in den Dingen, die sie getan haben. Das hat nicht unbedingt meinen Lesefluss gestört, aber dem Gesamtbild doch einen kleinen faden Beigeschmack gegeben. Darüber hinaus mochte ich aber den Ausgang der Geschichte. 


Ich finde es sehr schade, aber Amy Harmons Bücher wollen mich einfach nie so richtig überzeugen, dabei klingen die Geschichte immer so toll. "Unendlich wir" hat mir zwar ganz gut gefallen, aber ich vermisse auch hier einfach das gewisse Etwas, dabei ist der Stil der Autorin wunderbar und auch die Charaktere waren mir sympathisch. Gelegentlich waren mir die Handlung und das Auftreten der Protagonisten aber einfach zu überzogen.

Ich vergebe

6/10 
Punkten

Kommentare:

  1. Hm, das ist wirklich interessant. Ich hab ja "Caroline und West" nun bei mir liegen und werde das bald lesen und bin gespannt, ob deine Eindrücke sich bei mir bestätigen oder ob es mir besser gefallen wird. Gutes Fazit!

    Liebste Grüße!

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  2. Das ist ja von Ruthie Knox, die hat ja mit Amy Harmon nix zu tun oder was meinst du? :D

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  3. Huhu, mir ging es da wie dir. Irgendwie so richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht. An manchen Stellen hab ich echt ungläubig den Kopf geschüttelt...

    Ich hoffe, dir ist es recht, dass ich deine Rezi auf meinem Blog verlinkt habe.
    Viele liebe Grüße und genieß dein Wochenende

    Nelly von Nellys Leseecke

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lauft mir nach ...