Freitag, 19. Juni 2015

Aquamarin - Andreas Eschbach [Rezension]

Verlag: Arena
Gebundene Ausgabe: 408 Seiten
ISBN: 978-3401600222
Preis: 17,99 Euro
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Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung. In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Vorfall stellt alles in Frage. Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf – nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt … Text -und Bildquelle


"Aquamarin" ist mein erstes Buch von Erfolgsautor Andreas Eschbach. Umso gespannter war ich auf sein neustes Werk, das neben dem tollen Cover, auch einen neugierig machenden Klappentext vorweisen kann. Insgesamt war ich ganz zufrieden, auch wenn ich nicht gänzlich überzeugt wurde.

Ich finde es auch ein wenig schwer, das Buch zu bewerten, weil ich die Geschichte eigentlich dauerhaft gerne gelesen habe. Durch Eschbachs angenehmen Schreibstil hat sich die Geschichte sehr gut lesen lassen, und wenn ich einmal versunken war, dann war ich auch wirklich vertieft. Stilistisch kann ich dem Autor daher auch nichts vorwerfen.

Auch die Protagonistin Saha mochte ich ganz gerne leiden. Sie ist zwar kein Hauptcharakter, der überdeutlich aus der Masse hervorsticht, denn dazu ist ihr Werdegang einfach zu "typisch". Anfänglich die totale Außenseiterin, die von allen geschnitten wird - hinzu kommt, dass sie ein Geheimnis hüten muss, das im Verlauf der Handlung natürlich an Wichtigkeit zunimmt und erforscht werden will. Ihre Entwicklung ist dementsprechend auch nicht gerade untypisch. Erst zurückhaltend, ängstlich, aber auch sehr frustriert, wird Saha zunehmend mutiger und wächst zum Ende hin über sich hinaus. Wenig Ecken und Kanten, dafür war sie mir aber doch ziemlich sympathisch. Überaus erfrischend war aber die fehlende Liebesgeschichte. Für einen kleinen Moment dachte ich, dass da etwas kommt, aber Fehlanzeige. Wirklich vermisst habe ich diesen Part aber auch nicht.

Was mir an "Aquamarin" aber wirklich gefehlt hat, waren Tempo und Spannung. Wie oben schon erzählt liest sich das Buch jederzeit angenehm und ich kann auch nicht sagen, dass ich die Handlung als uninteressant empfunden habe, aber es fehlte mir eindeutig an Pep und Schwung. Hier und da etwas knisternder Nervenkitzel hätte der Geschichte wirklich sehr gut getan und das Gesamtbild besser abgerundet. Es gibt zum Ende natürlich einen kleinen Showdown, der mich aber nicht richtig packen konnte. 


Mir hat "Aquamarin" von Andreas Eschbach an sich ganz gut gefallen. Ich habe die Geschichte gerne gelesen und auch Protagonistin Saha war mir auf Anhieb ziemlich sympathisch. Nichtsdestotrotz haben mir in der Handlung aber eindeutig das Tempo und die Spannung gefehlt, sonst wäre meine Wertung wohl weitaus höher ausgefallen.

Ich vergebe

6/10 
Punkten


Kommentare:

  1. Hallo Jan,

    ok... Ich lasse es erst mal weg von der Wunschliste. :)
    Dann explodiert die vielleicht auch noch allzusehr. :D

    LG
    Sabrina

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  2. Hallo Jan,

    ich verstehe, was du sagen willst. Potential ist eindeutig vorhanden, aber spannend und mitreißend ist anders...Da sind wir ja mal einer Meinung :-)

    Liebe Grüße

    Kay

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  3. Ich habe dieses Buch gestern in der Buchhandlung gesehen. Hab erst überlegt, aber ich glaube ich warte noch einige Rezensionen ab. :)!

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  4. Hallo :)
    Ich habe es mir vor ein paar Tagen auch zugelegt, da es sich wirklich nach einem Buch, ganz nach meinem Geschmack angehört hat, hoffentlich ist dem auch so :D
    Liebe Grüße :)

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lauft mir nach ...