Mittwoch, 9. September 2015

Bannwald // Royal - Ein Leben aus Glas // Nichts als überleben [Three in One]


[Ich muss jetzt nicht unbedingt jedes Buch rezensieren, aber manchmal will man dann doch ein, zwei Worte über das Werk sagen. Für eine komplette Rezension fehlt mir dann aber oft die Zeit und gelegentlich auch die Lust und manchmal gibt es eben einfach nicht so viel, was man erzählen könnte! :P :D
Daher werde ich immer mal wieder ein paar Kurzmeinungen verfassen. :)]



Darum geht's:

Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum? Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr? Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind. Text -und Bildquelle

Meine Gedanken:

Ich hatte Lust auf ein Fantasybuch und da hat mich Bannwald direkt aus meinem Regal angelacht. Das Cover finde ich äußerst gelungen und in Kombination mit dem Klappentext hatte ich schon ein klares Bild im Kopf, in was für eine Welt ich eintauchen würde. Aber gerade der von der Autorin kreierte Weltentwurf hat mich anfänglich total verwirrt und im gesamten Verlauf hatte ich ein komisches Gefühl, dass sich das Bild irgendwie falsch anfühlt. Robin gehört einem Stamm an, der in einem Wald lebt, den sie nicht verlassen darf. Die Leonen, so heißt der Stamm, besitzen die Gabe von guter Magie. Trotzdem werden sie von den gefährlichen Tauren tyrannisiert, die noch mächtiger sind und die Leonen zwingen, für sie zu arbeiten. Klingt alles schön fantasymäßig und das ist es ja auch, aber im krassen Kontrast gibt es dann Stellen im Buch, die total entgegengesetzt sind. Es gibt zum Beispiel ein Fest, auf dem die Musik wummert und die Gäste ausgelassen tanzen. Dann gab es einen Moment, in der Cola getrunken wurde. Cola? Das hat für mich überhaupt nicht in die Geschichte gepasst. Ich wusste einfach überhaupt nicht, wie ich die Welt zeitlich einordnen sollte. Darüber hinaus war die Geschichte aber ganz nett für zwischendurch. Robin ist keine Protagonistin, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird, aber für ein paar Stunden kann Sie und die Handlung unterhalten.
Über einen Großteil des Buches hat mir aber eindeutig die Spannung gefehlt und erst kurz vor Schluss wird das Tempo angezogen. Band zwei ist definitiv kein Muss für mich, aber vielleicht mal, wenn ich ganz viel Zeit habe ... :D

6/10
Punkten
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Darum geht's:

Viterra, das Königreich unter einer Glaskuppel ist der einzige Ort auf Erden, an dem die Menschen die atomare Katastrophe überlebt haben. Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, findet dort alle zwei Jahrzehnte die große Fernsehshow zur Königinnenwahl statt. Aber diesmal ist alles anders. Diesmal will der Prinz ein Mädchen finden, das ihn um seiner selbst liebt. Vor den Augen des gesamten Königreichs soll die siebzehnjährige Tatyana zusammen mit den schönsten Mädchen des Landes um die Gunst vier junger Männer buhlen, von denen keiner weiß, wer der echte Prinz ist. Sie würde alles darum geben, nicht teilnehmen zu müssen. Aber auch sie kann sich dem Glanz eines Königslebens nur schwer entziehen … 

Meine Gedanken:

Ich habe den Klappentext von Royal gelesen und mir ist sofort SELECTION in den Sinn gekommen! Das war auch der Grund, warum ich mich an Royal probiert habe, ich musste mich einfach überzeugen, dass wirklich nur der Klappentext den Vergleich zu der Erfolgsreihe aufwirft und nicht die komplette Geschichte. Aber nach dem Beenden des Buches war mir sofort klar, dass die Autorin die Reihe auch gelesen hat und viele Dinge schon beinahe kopiert hat. Das ist echt schon super auffällig! Ich bin wirklich kein Fan der Selection Reihe, wurde dann aber auf eine gewisse Weise doch unterhalten, und auch wenn Royal sehr viele gleiche Elemente beinhalten, war es dann doch noch mal ein großes Stück schlechter. Hier hat auch der Unterhaltungsfaktor gefehlt. Die Protagonistin ist so doof, naiv und aufbrausend, das ist kaum zu glauben. Sie verliebt sich natürlich sofort in den ersten Kandidaten, den sie vor die Augen bekommt - am Anfang will sie sich das natürlich noch nicht eingestehen. Als Leser weiß man aber sofort, wie der Hase in der Beziehung läuft und wahrscheinlich noch die nächsten Bände laufen wird. Alle Charaktere in dem Buch, inklusive der Protagonistin, sind absolut stereotypisch und zudem super farblos. Die Handlung ist sehr langweilig, es fehlt an Unterhaltungswert und viele Punkte werden einfach nur angeschnitten oder fix durchgearbeitet. Dann ist das Buch nach ca. 90% zu Ende - mitten in der Geschichte!! Das ganze Buch hat sich eher wie eine schlechte Kurzgeschichte gelesen. Mir hat auch leider der Stil der Autorin überhaupt nicht gefallen. Mir war die Schreibweise viel zu einfach. Wahrscheinlich bisher das Buch, das mir am wenigsten gefallen hat dieses Jahr. 

2/10
Punkten

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Darum geht's:

Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie in ein aufblasbares Rettungsfloß – dann stirbt er. Robie muss ihn über Bord werfen und treibt tagelang auf dem Meer. Allein. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. Bis Max plötzlich wieder da ist. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an ihn. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nichts als überleben ... 

Meine Gedanken:

Nichts als überleben klang für mich nach einem spannenden Buch und besonders das Cover hat mich neugierig gemacht. Katastrophen auf dem offenen Meer reizen mich immer ganz besonders, weil das einfach auch für mich zu den größten Ängsten überhaupt zählt. Dann kommen auch noch Haie in der Handlung vor - die machen mir ja auch immer Angst! :D
Das Buch startet jedenfalls ziemlich zügig und nimmt rasch an Tempo auf, was mir sehr gut gefallen hat. Mir war von vornherein klar, dass ich keine super ausgearbeiteten Charaktere erwarten darf und das habe ich auch nicht. Trotzdem hat sich Robie in manchen Situationen einfach super merkwürdig aufgeführt, was in meinen Augen nicht hätte sein müssen. Die ganze Geschichte mit Max ist auch irgendwie merkwürdig. Ich meine, es ist schon von Anfang an klar, in welche Richtung die Sache geht, weil auch der Klappentext da keinen Raum für Spekulationen zulässt - sonst hätte der Punkt wahrscheinlich besser strahlen können. Darüber hinaus war die Handlung aber ziemlich unterhaltsam und spannend und ich konnte den Großteil der Geschichte mit Robie mitfiebern.

6/10
Punkten

Kommentare:

  1. Oh alles nicht so der Reißer .. Bannwald liegt ja auch noch auf meinen SuB aber .. ich gebe Dir Recht - Cola in so eine Geschichte einzubauen reduziert irgendwie die Autentizität. Ich bin auf Deine Rezi zu The Starts never Rise sehr gespannt, denn das würde ich noch dieses Jahr von meinem SuB wegsubben ...

    Viele Grüße
    Kati@ZeitzuLesen

    AntwortenLöschen
  2. Hi Katja!:)
    Bisher mag ich The Stars never Rise ziemlich gerne. Sehr verrückt, aber auf eine gute Art irgendwie! :)
    LG Jan

    AntwortenLöschen
  3. Halli hallo
    Hi hi genau aus denselben Gründen wollte ich " Royal" lesen und was soll ich sagen ich unterschreibe deine Rezi voll und ganz!
    Es könnten meine Worte sein ich sehe schon wird sind uns einig ;)
    Liebe Grüsse
    Bea

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Jan,
    das klingt SEHR vielversprechend ... dann bin ich wahrlich gespannt ..!

    LG & schon mal ein schönes Wochenende
    Kati@ZeitzuLesen

    AntwortenLöschen

lauft mir nach ...