Samstag, 14. Mai 2016

Meg - Die Angst aus der Tiefe - Steve Alten [Rezension]



Verlag: Heyne
Taschenbuch: 333 Seiten
ISBN: 978-3453147393
Preis: gebraucht ab 1,24 Euro
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Inhalt:
Der Carcharodon megalodon -- kurz Meg genannt -- ist ein urzeitlicher Riesenhai (18 m lang, 20 Tonnen schwer), der schon für längst ausgestorben gehalten wurde. Doch Jason Taylor, ein Tiefsee-Tauchboot-Pilot der US-Marine, spürte ihn vor sieben Jahren zufällig im Tiefseegraben der Marianen-Inseln auf und geriet in Panik. Zwei seiner Kollegen starben, in der Folge glaubte er, unter Halluzinationen zu leiden und quittierte den Dienst. Mittlerweile ist der Meg seine geheime Obsession: Er ist Privatgelehrter mit dem Spezialgebiet Ausgestorbene Meerestiere. Bild- und Textquelle

Meinung:
"Meg" klang im ersten Moment wie Jurassic Park nur mit Urzeithaien, anstatt Dinosauriern  und gerade das hat mich so sehr an dem Buch gereizt, dass ich es unbedingt haben uns lesen musste. Die Bücher von Michael Crichton habe ich geliebt. Zudem läuft mir schon bei den Gedanken an einen Riesenhai ein kalter Schauer über den Rücken - ich habe ja schon Angst vor den Kleinen. Die tödliche Bedrohung aus der Tiefe hat mich schon immer fasziniert und gleichzeitig enorm Furcht eingeflößt. Ich erhoffte mir spannende Lesestunden.

Die habe ich auch bekommen und schon der Prolog beginnt interessant mit einer Vorstellung des Urzeithais in seiner "eigentlichen" Zeit, in der es ihm gelingt, einen T-Rex zu erbeuten. Ich verrate an dieser Stelle natürlich nicht, wie er das angestellt hat. Das soll schon etwas heißen und macht dem Leser deutlich, mit was für einem Monster man es zu tun bekommt. 

Nach dieser kurzen Einführung startet das Buch mit dem Kennenlernen von Protagonist Jason Taylor, aus deren Blickwinkel die Handlung zum Großteil geschildert wird. Zwischenzeitlich wechselt die "Kamera" aber auch zu anderen Personen und gelegentlich wird sogar das Meg (& seine Beute) eingeblendet. Gerade diese Sequenzen waren für mich total spannend mitzuverfolgen, weil diese Abschnitte teilweise schon ziemlich brutal und ungeschönt daherkommen.

Bei so einem Thriller bleibt der wissenschaftliche Teil natürlich nicht aus. Einiges davon interessant, keine Frage, aber gelegentlich war mir die Handlung dadurch viel zu lang gezogen, und auch wenn die Handlung wirklich absolute Fiction ist, so gab es Momente in der Geschichte und damit beziehe ich mich besonders auf das letzte Drittel des Buches, die schon sehr übertrieben dargestellt wurden. Ich musste an einigen Stellen schon fast schmunzeln, weil der Autor schon sehr weit ausgeholt hat. Nichtsdestotrotz habe ich die meiste Zeit an den Seiten geklebt, weil Steve Alten einfach spannend und mitreißend schreiben kann. Das Werk ist eben pure Unterhaltung.

Fazit:
Steve Alten kann mit "Meg - Die Angst aus der Tiefe" zwar nicht mit Michael Crichtons Dinosauriern mithalten, trotzdem bietet das Werk spannende Unterhaltung für ein paar Lesestunden. 

Ich vergebe

7/10
Punkten

Kommentare:

  1. Interessant :D
    Ich gestehe, ich hätte im Buchladen wohl nicht zu "Meg" gegriffen, ich freu mich aber, dass es dich gut unterhalten konnte. :) Ich sollte wohl auch öfter anderen Genres eine Chance geben... :D

    Schönes Lesewochenende! ♥
    Nana

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  2. Hallo Jan!

    Super knackige Rezension! Hast mich jetzt neugierig gemacht.
    Wird in dem Buch auf den Tiefseegraben auch noch mal speziell eingegangen oder spielt der eine weniger wichtigere Rolle?

    Liebe Grüße
    Henrik

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  3. Hi Henrik.
    Doch, der Graben bekommt auch seine Wichtigkeit! :)

    LG Jan

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  4. Danke für die Information! Dann zörger ich mal nicht mit dem Titel auf die Wunschliste setzen! :)

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lauft mir nach ...