Montag, 6. Juni 2016

The Darkest Part of the Forest - Holly Black [Rezension]


Verlag: Hachette Children's Group
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
ISBN: 978-1780621739
Preis: 13,40 Euro
Direkt kaufen: Amazon


Inhalt:
Children can have a cruel, absolute sense of justice. Children can kill a monster and feel quite proud of themselves. A girl can look at her brother and believe they’re destined to be a knight and a bard who battle evil. She can believe she’s found the thing she’s been made for. 

Hazel lives with her brother, Ben, in the strange town of Fairfold where humans and fae exist side by side. The faeries’ seemingly harmless magic attracts tourists, but Hazel knows how dangerous they can be, and she knows how to stop them. Or she did, once. At the center of it all, there is a glass coffin in the woods. It rests right on the ground and in it sleeps a boy with horns on his head and ears as pointed as knives. Hazel and Ben were both in love with him as children. The boy has slept there for generations, never waking.

Until one day, he does…
As the world turns upside down, Hazel tries to remember her years pretending to be a knight. But swept up in new love, shifting loyalties, and the fresh sting of betrayal, will it be enough? Text- und Bildquelle

Meinung:
"The Darkest Part of the Forest" klingt im ersten Moment nach einer märchenhaften Geschichte im düsteren Gewand und gerade das hat mich letztendlich gereizt, das Buch von Holly Black zu lesen. Ich mag es ja bekanntlich finster und schaurig. 

Holly Black ist keine unbekannte Autorin, ich kenne bisher aber nur den ersten Magisterium Band, den sie zusammen mit Cassandra Clare geschrieben hat - ich würde also nicht behaupten, ich wüsste genau, wie die Autorin schreibt. Auf jeden Fall nicht schlecht! Mir hat die Atmosphäre im Buch sehr gut gefallen und Frau Black hat ein Gespür dafür, die düstere Stimmung perfekt einzufangen- das schafft nicht jeder und mit dem tollen Setting (unheimlicher Wald) und den faszinierenden Kreaturen (jeglicher Art) wird das Gesamtbild schön abgerundet. 

Auch der Plot hat mir gefallen (auch wenn mir zu Beginn ein wenig der rote Faden gefehlt hat, aber das ändert sich im Verlauf der Handlung) und gerade die ganz leichten Anspielungen von bekannten Märchen (zum Beispiel der gläserne Sarg im Wald) haben mir richtig gut gefallen. Ebenso die sich steigernde Spannung zum Finale hin wurden gekonnt in Szene gesetzt.

Ein Punkt hat mir die Geschichte aber ein wenig vermiest und das sind leider die Charaktere. Sowohl Hazel, als auch Ben waren mir fast immer zu weit weg, zu fern, als das ich mich auf irgendeine Art mit ihnen verbunden gefühlt habe. Ich glaube, mir hätte es besser gefallen, wenn man die Geschichte direkt aus der Ich-Perspektive erzählt hätte. Aber manchmal ist das einfach so - es macht nicht Klick. 

Fazit:
Mir hat "The Darkest Part of The Forest" ganz gut gefallen. Ich mochte den märchenhaften Plot, der durch die düstere Atmosphäre einen ganz besonderen Reiz bekommt. In solchen Geschichten fühle ich mich wohl. Auf der anderen Seite konnten die Figuren leider keinen Eindruck bei mir hinterlassen, was ziemlich schade ist, da so der Zauber der Geschichte ein wenig schwindet.

Ich vergebe

6/10
Punkten

Kommentare:

  1. Hey :)

    Tolle Rezi!
    Ich möchte so gerne auch mal auf Englisch lesen, aber habe Angst, dass ich zu schnell die Lust daran verliere, wenn ich so viele Vokabeln nicht kenne. Hast du Tipps, was gut geeignet ist für Einsteiger? :)

    Viele Grüße
    Fina

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  2. Hey :)

    Tolle Rezi!
    Ich möchte so gerne auch mal auf Englisch lesen, aber habe Angst, dass ich zu schnell die Lust daran verliere, wenn ich so viele Vokabeln nicht kenne. Hast du Tipps, was gut geeignet ist für Einsteiger? :)

    Viele Grüße
    Fina

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  3. Hallo Fina! :)
    Also ich würde dir empfehlen, dass du nicht direkt mit Fantasy oder dergleichen anfängst - die sind oft "schwieriger" zu lesen. Contemporary Bücher sind für einen Anfang wohl geeigneter und leichter zu lesen/verstehen! :)

    LG Jan

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  4. Hm, klingt eigentlich interessant. Charaktere, mit denen ich mich verbunden fühle, habe ich eh leider eher selten, deshalb würde mich das wohl nicht groß stören und ich mag Märchenanspielungen. Ich sollte das mal lesen, glaube ich. :)

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lauft mir nach ...