Donnerstag, 4. August 2016

Wenn der Sommer endet - Moira Fowley-Doyle [Rezension]


Verlag: cbt
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
ISBN: 978-3570164075
Originaltitel: The Accident Season
Preis: 16,99 Euro
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Inhalt:
Zeit der Dunkelheit, Zeit der Geheimnisse ...

So lasst uns die Gläser erheben auf die dunkle Zeit … Die dunkle Zeit, wie die 17-jährige Cara, ihre Schwester Alice und ihre restliche Familie es nennen, scheint wie ein Fluch, der sie einmal im Jahr für ein paar Wochen heimsucht. In diesem Zeitraum passieren Unfälle, geliebte Menschen sind schon gestorben. Und dieses Jahr soll es eine der schlimmsten dunklen Zeiten werden, prophezeit Caras Freundin Bea. Mysteriöse Dinge geschehen und bald weiß Cara nicht mehr, was Traum und was Realität, was Magie und was echt ist. Die Grenzen verschwimmen, und als lange vergessene tragische Ereignisse ans Licht kommen, könnte es für Cara, ihre große Liebe Sam und ihre Schwester Alice schon zu spät sein … Text- und Bildquelle

Meinung: 
Als ich damals die Originalausgabe gesehen habe, wollte ich dieses Buch lesen. „The Accident Season“ klingt auf jeden Fall sehr speziell und nach einer originellen Handlung, der deutsche Titel „Wenn der Sommer endet“ dagegen eher nach Contemporary-Geschichte. Der Inhalt ist natürlich der Gleiche und da bin ich im Endeffekt doch etwas enttäuscht zurückgelassen worden.

Für meinen Geschmack war mir die Geschichte zu überladen. Aber nicht an Handlung, sondern an Genres. Ich wusste beim besten Willen nicht, in was für ein Raster ich dieses Buch stecken soll. Der mystische Part, mit der dunklen Zeit, in der Unfälle passieren (können) hat mich gelockt, aber im Endeffekt wurde mir das zu unspannend umgesetzt. Zudem war ich 90 Prozent des Buches einfach planlos, weil die ganze Handlung einfach total sonderbar ist.

Sonderbar war auch die Liebesgeschichte oder wie auch immer man das nennen will. Cara uns Sam sind Stiefgeschwister, man merkt aber direkt, dass es zwischen den beiden funkt. Cara will sich das aber ganz oft nicht eingestehen, weil Sam ja eigentlich für sie wie ein Bruder ist, ein paar Seiten dann aber doch nicht mehr, kurze Zeit später aber dann doch wieder. Da mir aber alle Charaktere in dem Buch irgendwie immer ziemlich fern waren, konnte ich da absolut nichts spüren, außer meine gereizten Nerven.

Ich habe jetzt schon oft gehört, dass der Schreibstil der Autorin besonders sein soll. Ich habe das beim Lesen definitiv nicht so wahrgenommen. Der Stil von Moira Fowley-Doyle lässt sich gut und flüssig lesen, aber besonders aufgefallen ist er mir nicht.

Zum Ende hin lösen sich alle Geheimnisse langsam auf, aber zu dem Zeitpunkt war auch mein Interesse leider schon ziemlich aufgelöst.

Fazit:
Ich glaube, dass dieses Buch seine Fans finden wird, ich konnte mit der Geschichte aber nicht viel anfangen. Für mich war die Handlung zu sonderbar und so überhaupt nicht das, was ich mir erhofft hatte.


Ich vergebe

4/10
Punkten

1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch am Wochenende im Handel gesehen und war am überlegen. Da ich aber dann los musste, habe ich es mir nicht gekauft und jetzt erstmal Rezensionen gesucht, weil ich mir so unsicher war. Ich persönlich glaube nun, dass es doch nichts für mich wäre. Deshalb danke für den Review :)

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lauft mir nach ...