Mittwoch, 19. Oktober 2016

Demon Road - Hölle und Highway - Derek Landy [Rezension]


[Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken ...]






Verlag: Loewe // Gebundene Ausgabe: 480 Seiten // ISBN: 978-3785585085 // Preis: 19,95 Euro // Direkt kaufen: Amazon, Verlag

Erster Satz: Zwölf Stunden, bevor ihre Eltern sie umzubringen versuchten, saß Amber Lamont zwischen ihnen im Büro der Rektorin.

Meinung:
Ich wollte Derek Landy unbedingt noch eine Chance geben, nachdem mich der erste Band seiner Skulduggery Pleasant Reihe eher enttäuscht zurückgelassen hat. Da hat sich "Demon Road", Werk Nummer eins seiner neuen Reihe, doch perfekt angeboten. Mich konnte das Buch auch mehr überzeugen, trotzdem scheinen der Autor und ich nicht auf einer Wellenlänge zu sein.

Müsste ich "Demon Rad" mit einem Wort beschreiben, dann wäre "mittelmäßig" in meinen Augen perfekt. Dabei ist die Idee, hinter diesem Roman, alles andere als nur durchschnitt. Der Ansatz mit der Demon Road und den wechselnden Anlaufpunkten fand ich durchaus interessant und hat mich neugierig gemacht, aber ich habe schon gleich zu Beginn gemerkt, dass die Umsetzung dann doch eine Spur zu abgefahren für mich war - und an manchen Stellen auch einfach sinnlos.

Amber als Protagonistin war mir ganz sympathisch, aber mir fehlte an ihrer Persönlichkeit dann doch das gewisse Etwas. So wird sie sich jedenfalls nicht dauerhaft in meinem Kopf festsetzen. Das Gleiche kann ich auch von den Nebenfiguren sagen. Glen fand ich allerdings zu Beginn eher nervig, was sich im Verlauf aber stark ändert. Letztendlich war er für mich klar das Highlight der Geschichte.

Das letzte Drittel ist im Vergleich zum Rest des Buches viel eher nach meinem Geschmack. Ich konnte die Spannung "akzeptieren", anstatt das Gelesene mit Gleichgültigkeit zu quittieren. Würde ich nach dem Ende aber zur Fortsetzung greifen? Nein, dafür war das Buch im Gesamtbild einfach nicht mein Fall.

Fazit: 
"Demon Road" war für mich ganz okay - mehr aber leider nicht. Ich konnte die Geschichte ohne Probleme lesen, habe im Endeffekt aber überhaupt nicht das Bedürfnis zu erfahren, wie es mit Amber und ihren Freunden weitergeht. 

Ich vergebe 

6/10
Punkten

1 Kommentar:

  1. Du hast es durchgelesen? Tapfer! Ich habe es abgebrochen und Anna geschickt (inkl. 2. Teil, der auch schon eingezogen war...). Ich fand das Buch unfassbar öde, dabei hatte ich mich gefreut, dass mal was anderes als Vampire/Hexen/Spirituell Begabte/Gefallene Engel... vorkam.

    Cheerio
    Mareike

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lauft mir nach ...